Kassenleistungen

Gesetzliche Krankenkassen 

Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine ambulante Psychotherapie durch einen für Kassen zugelassenen Therapeuten.

Voraussetzungen sind

  • dass eine seelische oder körperliche Störung mit Krankheitswert vorliegt
  • und eine psychische Stabilisierung zu erwarten ist.

Sprechstunden / Vorgespräche

Sprechstunden und Vorgespräche sind im gesetzlichen Kassenbereich über die Versichertenkarte  problemlos abrechenbar. Nach drei Sprechstunden und zwei bis vier Vorgesprächen entscheiden wir gemeinsam, ob und in welcher Form eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist.

Antragstellung

Wenn ja, stelle ich einen Antrag bei Ihrer Kasse. In der Regel werden  erst einmal 12 (Kurzzeittherapie 1) und dann erneut 12 (Kurzzeittherapie 2)Therapiesitzungen bewilligt. Sollte eine Behandlung darüber hinaus notwendig sein, so muss dann ein  Verlängerungsantrag gestellt werden. Bei einer schweren , chronifizierten Symptomatik können bis zu 80 Stunden genehmigt werden.

Private Krankenkassen

Bei den privaten Krankenkassen richtet sich dies danach, ob die Versicherten ambulante Psychotherapie in ihrem vertraglich vereinbarten Leistungskatalog eingeschlossen haben.

Manche Versicherer sind hierbei sehr unbürokratisch, andere nicht.

Wenn Sie bereits vor dem Besuch bei mir Ihre Versicherung anrufen und diese darüber in Kenntnis setzen, dass sie eine Psychotherapie beginnen wollen, schickt Ihre Versicherung Ihnen dann die Unterlagen zu, die Sie für Ihren Antrag auf Psychotherapie brauchen. Bitte bringen Sie diese Unterlagen mit.

Beihilfe
Sollten Sie Beihilfe (Beamte bzw. deren Familienangehörige) erhalten:
Ambulante Psychotherapie ist grundsätzlich beihilfefähig. Rufen Sie Ihre Beihilfestelle an. Auch hier erhalten Sie die dazu notwendigen Formulare, einige sollen Sie, einige Ihre Therapeutin ausfüllen. Bitte bringen Sie diese Formulare ebenfalls mit in die Praxis